Rückgang der Insolvenzverfahren in Bayern 2017

Im Vergleich mit dem Jahr 2016 sank die Anzahl der beantragten Unternehmensinsolvenzverfahren um 8,5 Prozent. Auf Seiten der Verbraucherinsolvenz ging diese sogar um 10,2 Prozent zurück. Im Durchschnitt entfiel bei einer Unternehmensinsolvenz eine Gläubigerforderung in Höhe von 681 366 Euro. (16.02.2018)


Insolvenzverfahren in Bayern 2017

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München, 16.02.2018 | Laut Bayerischen Landesamt für Statistik wurden insgesamt 9 621 Insolvenzverfahren von Januar bis September 2017 bei den Amtsgerichten beantragt. Dabei entfiel 1 917 auf Unternehmensinsolvenzen und 5 329 auf Verbraucherinsolvenzen. Insgesamt ging die Anzahl aller Insolvenzverfahren 2017 im Vergleich mit dem Jahr 2016 um 8,5 Prozent zurück. Die restlichen 2 375 Insolvenzverfahren fielen auf natürliche Personen als Gesellschafter, ehemals selbstständig Tätige, Nachlässe und Gesamtgut.

Zum Zeitpunkt des Insolvenzantrages im Jahre 2017 waren nach eigenen Angaben 10 964 Arbeitnehmer beschäftigt; im Vergleichsjahr 2016 belief sich die Anzahl auf 7 962 Beschäftigte. Ferner war über die Hälfte der insolventen Unternehmen jünger als 8 Jahre alt; knapp ein Viertel hielten sich nur bis zu drei Jahre lang am Markt.

Insolvenzverfahren in Bayern 2017 nach Verwaltungsbezirken

  • Reg. – Bez. Oberbayern 2964 (München Landeshauptstadt 1072)
  • Reg. – Bez. Niederbayern 744
  • Reg. – Bez. Oberpfalz 661
  • Reg. – Bez. Oberfranken 892
  • Reg. – Bez. Mittelfranken 1335
  • Reg. – Bez. Unterfranken 756
  • Reg. – Bez. Schwaben 1381

Note: Gesamtangaben

(sv)


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