Rente: Stabile Beitrage für stabilen Arbeitsmarkt

Priorität aller Reformen müssen stabile Beitragssätze der Gesetzlichen Rentenversicherung (GVR) sein. Laut vbw (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.)  führen höhere Beitragssätze nur zur Steigerung von Lohnnebenkosten und damit zu negativen Effekten auf dem Arbeitsmarkt.


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München, 18.09.2017 | Laut Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer vom vbw (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.), führen höhere Beitragssätze zu einer schädigenden Steigerung der Lohnnebenkosten und wirken sich negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Arbeitsmarkt aus. Das Missverhältnis zwischen steigender Anzahl an Leistungsempfängern und weniger Beitragszahler wird das Multi-Generationensystem vor schwierigen Herausforderungen  stellen. Auch wenn die aktuelle Arbeitsmarktsituation gut ist, sollten keine zusätzlichen Leistungen hinzugefügt werden.

Altersarmut lässt sich mit dem derzeitigen System nur mit einem hohen Beschäftigungsniveau und stabilen Beiträgen erreichen. Wenn Arbeit zu teuer wird, ist die Neigung weniger Arbeitsnehmer einzustellen um einiges höher bzw. wirtschaftlich notwendig.

Wird der bisherige Grundsatz aus Leistung und Gegenleistung unwirksam, dann darf die Finanzierung nicht über das umlagefinanzierte System der gesetzlichen Rentenversicherung umgesetzt werden, sondern müsste über Steuermittel erfolgen, laut Brossardts Forderung. Nach seiner Meinung müsste die private und betriebliche Vorsorge mehr zum Zuge kommen und ein intelligenter Vorsorgemix aus einer ergänzenden privaten und betrieblichen Vorsorge anstatt einer staatlichen Rundumversorgung das Ziel sein.

(sv)


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